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Cäcilienkonzert 2011


Vor vollem Haus trat am 7. Dezember 2011 im großen Veranstaltungssaal im Komma Wörgl die Stadtmusikkapelle Wörgl zum traditionellen Cäcilienkonzert an, das den musikalischen Höhepunkt des Jahres darstellt. Eindrucksvoll legte Kapellmeister Thomas Scheiflinger mit der Programmwahl einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung der Kapelle, die den traditionellen Blasmusik-Charakter mit Big-Band-Sound-Qualität erweitert.

Nach dem Eröffnungsmarsch "Arsenal" bot das Hornfestival von Kurt Gäble den drei Hornisten Susanne Ebner, Hannes Hasenauer und Andreas Biechl die Möglichkeit, ihre solistischen Fähigkeiten dem Publikum vorzustellen. Die Vielseitigkeit der Stadtmusik zeigte der einzige Ruhepol im schwungvollen Programm - Werner Pirchners Choräle "Abschied" und "2 x 3 Takte", die Moderator Gunther Hölbl literarisch verband. Dieser sorgte im zweiten Teil des Konzertes für die Überraschung des Abends: In Memoriam an Peter Alexander schlüpfte der Moderator in die Rolle des Entertainers und gab neben etlichen unvergessenen Schlagerhits auch eine Hans-Moser-Parodie - ganz im Stil des verstorbenen großen österreichischen Unterhaltungskünstlers, Schauspielers und Sängers Peter Alexander.

Virtuose Solos lieferten danach Peter Pitterl an der Bassgitarre, Thomas Wibmer an der Klarinette und Peter Schrattenthaler in "The Chicken" von Alfred James Ellis, das durch die Interpretation des Jazz-Bassisten Jaco Pastorius weltberühmt wurde. "The Spirit of the Celts" von Ronan Hardiman entführte zum Abschluss in die reiche irische Musiklandschaft. Mit der ersten Marsch-Zugabe übergab Thomas Scheiflinger den Taktstock an Heinrich Lentsch. Dieser wirkt seit 1995 im Klarinetten-Register der Stadtmusikkapelle mit, die offizielle Kapellmeister-Bestellung wird in der Generalversammlung nach der Wahl erfolgen. Mit der zweiten Marsch-Zugabe - dem traditionellen Radetzky-Marsch - verabschiedete sich dann Thomas Scheiflinger vom Publikum, das ganz in Neujahrskonzert-Manier den kapellmeisterlichen Anweisungen beim Mitklatschen folgte.

Auf Ehrungen im Rahmen des Konzertes verzichtet die Stadtmusik - der Abend soll ganz der Musik gehören. In seiner Begrüßungsansprache - im Publikums waren Pfarrer Theo Mairhofer und Kulturreferent Mag. Johannes Puchleitner als einziger Repräsentant der Stadtgemeinde - wies Obmann Klaus Ebner allerdings auf herausragende Leistungen einzelner Mitglieder hin, etwa auf die Ablegung der Leistungsabzeichen: Thomas Wibmer erzielte am Schlagwerk Bronze mit Auszeichnung, Sandra Rauscher an der Querflöte Silber mit Auszeichnung und Caroline Ebner am Schlagwerk Silber mit gutem Erfolg. Als herausragende Musikanten-Persönlichkeit wurde Peter Silberberger gewürdigt. Er trat mit 14 Jahren vor 50 Jahren der Stadtmusikkapelle Wörgl bei, war von 1973-1987 und von 1998 bis 2005 Kapellmeister, gründete 1987 die Brassband Wörgl und 2006 die Kapelle Mundo. "Peter Silberberger prägte die Stadtmusikkapelle Wörgl wie kein anderer. Für seine unschätzbaren Verdienste wurde er 2005 zum Ehrenkapellmeister ernannt", so Ebner.


Text und Bild von Spielbichler Veronika (http://www.vero-online.info)

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Platzkonzert Kitzbüheler Horn


Am Sonntag dem 5.6.2011 startete die Stadtmusikkapelle Wörgl in die Sommersaison 2011 mit einem Platzkonzert auf der Terrasse des Alpenhauses am Kitzbichler Horn. Durch das Programm führte Roland Schaufler wie immer wortgewand und witzig. Um die beachtliche Spielzeit von vier Stunden musikalisch zu umrahmen, wurde die Stadtmusikkapelle Wörgl von der Musikgruppe MUNDO unterstützt. Gemeinsam wurde so für gute und ausgelassene Stimmung auf dem Alpenhaus gesorgt.

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Zapfenstreich 2011 und Bruggenhocker Brücke


Am 27. und 28. Mai 2011 feierte unsere Stadt Wörgl die Markterhebung vor 100 Jahren und die Stadterhebung vor 60 Jahren. Am Freitag, dem 27. Mai wurde gemeinsam mit einigen Wörgler Vereinen, der große österreichische Zapfenstreich im Gradlanger zelebriert. Das Wetter spielte leider nicht mit, trotzdem war es ein sehr feierlicher Festakt. Am nächsten Tag stand das große Fest auf der neu eingeweihten „Bruggenhocker Brücke“ bevor und das Wetter war auf unserer Seite. Um 16:45 marschierte die Stadtmusikkapelle Wörgl gemeinsam mit der Stadtmusikkapelle Kufstein ein. Anschließend wurde der Festakt der Stadtgemeinde mit Ansprachen eröffnet. Mit musikalischer Untermalung der beiden Musikkapellen, nahm das Fest seinen Lauf. Im Anschluss an den offiziellen Teil, begann das Musikprogramm in den Wirtshäusern Wildschönauer Bahnhof und Gasthof Lamm.
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Text von Christina Schallhart - Bild von Spielbichler Veronika (http://www.vero-online.info)

Maiblasen 2011


Am 30.4. bis 1.5. war es wieder soweit. Das alljährliche Maiblasen stand uns bevor. Wie jedes Jahr teilten wir unsere Stadtmusikkapelle in zwei verschiedene Gruppen auf, Ost – und Westgruppe. Das gemeinsame Ziel des Maiblasens ist, einen alten Brauch zu pflegen und nebenbei auch ein notwendiges, finanzielles Polster für unseren Verein zu schaffen. Das Maiblasen ist schon seit einiger Zeit die finanzielle Haupteinnahme des Vereins geworden. Die Musikanten/innen werden jedes Jahr von den Leuten bei denen sie „aufspielen“ sehr gut aufgenommen und verköstigt. Diesen schönen Brauch wollen wir trotz des starken Wachstums unserer Stadt aufrechterhalten und freuen uns schon auf das nächste Maiblasen.
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Text von Christina Schallhart

Generalversammlung 2010


Beim Gradl lud die Stadtmusikkapelle Wörgl zur Generalversammlung, bei der der Vereinsvorstand Bilanz übers abgelaufene Musikjahr zog. Als "Motivationshilfe" führt die Stadtmusik alljährlich eine Anwesenheitsstatistik bei Proben, Ausrückungen und Konzerten und führte auch heuer wieder die registerweise "Siegerehrung" durch: Als Trostpreis für den letzten Platz erhielt das Saxophon-Register ein paar Knackwürste von Obmann Klaus Ebner überreicht. Das Flügelhorn-Register erhielt für den Sieg mit 89 % Anwesenheit Essensgutscheine. Ein Dankeschön gab´s für den gesamten Ausschuss der Stadtmusikkapelle Wörgl für die geleistete Arbeit.

55 Mitglieder zählt die Stadtmusikkapelle Wörgl, die unter Thomas Scheiflingers Kapellmeistertätigkeit eine deutliche Steigerung des musikalischen Niveaus erreichte. „Thomas war für uns ein Lotto-Sechser“, brachte es Thomas Oberhammer auf den Punkt. Mit der Neuwahl des Vereinsvorstandes 2012 endet planmäßig seine Amtszeit. Dem Wunsch der Kufsteiner, schon heuer zu wechseln, kam Scheiflinger nicht nach: „Dieses Jahr bin ich noch mit vollem Einsatz für Wörgl da und helfe mit, einen Nachfolger zu finden.“

Der Wörgler Stadtmusik, die im Vorjahr 59 gemeinsame Aktivitäten wie Gesamtproben, Ausrückungen und Konzerte verbuchte, stehen bewegte Zeiten bevor. Mit dem Abriss des Musikpavillons im Gradlanger verschwindet der traditionelle Platzkonzertort. Auf der Suche nach Ersatz wurde man im Seniorenheim-Park fündig. Auf die Idee kamen die Musikanten durch den 2010 erstmals dort abgehaltenen Christkindlmarkt, bei dem die Stadtmusik auch mit einem Standl vertreten war. Sowohl von der Heimleitung als auch von Bürgermeisterin Hedi Wechner kam dazu schon grünes Licht.

Weniger gut ist es um das Platzmangelproblem im Probelokal bestellt. Im Zuge der erforderlichen Erweiterung der Landesmusikschule liegt der Stadt nun eine Machbarkeitsstudie vor, die auch das Verbleiben der Musikkapelle sowie des Heimatmuseums in den Räumen der Alten Volksschule vorsieht. Der Umbau für das Gesamtprojekt würde rund 2 bis 2,5 Millionen Euro kosten. Bürgermeisterin Hedi Wechner: „Die Umsetzung ist aufgrund der finanziell angespannten Lage in den nächsten zwei bis drei Jahren leider nicht möglich.“ Geld gibt´s für den Traditionsverein im Rahmen der Kultursubventionen - die Stadt finanziert 2011 zwei Trachten für die beiden 2010 neu eingetretenen Musikantinnen.

Lob ernteten die Musikantinnen und Musikanten dafür gleich mehrfach bei der Generalversammlung. Kapellmeister Thomas Scheiflinger wies auf die gute Platzierung beim Wertungsspiel hin, bezeichnete die Probenarbeit als „absolut zufriedenstellend“ und freute sich über die tolle Qualität des Live-Mitschnittes vom Jahreskonzert. Einziger Wehrmutstropfen: Das Rauschen der Lüftung im Komma. Ein großes Lob fürs Cäcilienkonzert und die Abwicklung des gelungenen Bezirksmusikfestes, in dessen Rahmen zum letzten Mal das Laterndlfest im Gradlanger über die Bühne ging, ließen auch Bürgermeisterin Hedi Wechner und Kulturreferent Johannes Puchleitner in ihren Ansprachen anklingen.

„Zugunsten eines flüssigen Konzertablaufes verzichteten wir beim Cäcilienkonzert 2010 mit Einverständnis der Betroffenen auf Ehrungen. Das ist beim Publikum gut angekommen“, rechtfertigte Obmann Klaus Ebner den Standpunkt des Ausschusses, auch künftig Ehrungen nur mehr bei Generalversammlungen durchzuführen. Nach ausführlicher Diskussion schloss sich die Mehrheit der Anwesenden dieser Vorgangsweise an. Und so führten die Ehrungen für 2010 Bürgermeisterin Hedi Wechner und Kulturreferent Johannes Puchleitner im Rahmen der Generalversammlung durch und gratulierten Robert Silberberger und Jakob Unterberger zu ihrer 25jährigen aktiven Zeit als Musikanten bei der Wörgler Stadtmusik.



die Fotos
Text und Bild : von Spielbichler Veronika (http://www.vero-online.info/page.php?id=1855)

Cäcilienkonzert 2010


Im Veranstaltungszentrum Komma lud die Stadtmusikkapelle zum Cäcilienkonzert 2010. Wörgls Kulturreferent Johannes Puchleitner wirkte als Hornist mit, während im Publikum u.a. Pfarrer Theo Mairhofer und Wörgls Bürgermeisterin Hedi Wechner mit Mann Helmut.

Wörgls Kapellmeister Thomas Scheiflinger hält den Taktstock fest in der Hand und führte die Wörgler Stadtmusikkapelle in den vergangenen Jahren auf ein hohes musikalisches Niveau, das sich im Programm des Cäcilienkonzertes 2010 auch widerspiegelte. Dabei halten die Wörgler immer wieder musikalische Überraschungen bereit, zu denen heuer die Eröffnungsfanfare in ungewöhnlicher Aufstellung zählte.

Keine Ehrungen und Ansprachen - ein Konzertabend ganz im Zeichen der Musik sollte das diesjährige Cäcilienkonzert werden, durch das wieder Moderator Gunther Hölbl mit Humor und vielen Hintergrundinformationen führte. Obmann Klaus Ebner begrüßte in den Reihen des Publikums u.a. Stadtpfarrer Theo Mairhofer, Bürgermeisterin Hedi Wechner und Vizebgm. Evelin Treichl und freute sich, Kulturreferent Johannes Puchleitner in den Reihen der Musikkapelle als Verstärkung dabei zu haben. Wer bei Blasmusik nur an Marsch, Polka und Festzeltmusik denkt, wurde beim Cäcilienkonzert einmal mehr eines Besseren belehrt. Mit Shirim - A Klezmer Rhapsody interpretierte die Stadtmusikkapelle jüdische Lieder und entführte mit einem zusätzlichen Programmpunkt, der Ouvertüre Donna Diana von Emil Nikolaus Reznicek, in die Welt der komischen Oper. Der zweite Konzertteil stand ganz im Zeichen großer Kino-Kassenschlager und brachte auch so einige Überraschungen. Etwa die, dass Charlie Chaplin nicht nur ein begnadeter Komiker, Filmemacher und Darsteller war, sondern auch die Musik zu seinen unvergessenen Filmen selbst komponierte. Mit Gladiator, Conquest of Paradise und The Da Vinci Code ging die cineastische Filmmusik-Tour weiter. Die auf Leinwand projezierten Bilder aus den entsprechenden Filmen boten eine Erinnerungshilfe, die der dynamische und harmonische Vortrag des Blasmusikorchesters aber garnicht gebraucht hätte, um die Bilder im Kopf zur Musik zu aktivieren. Mit stürmischem Applaus forderte das Publikum dann auch Zugaben ein - drei wurden es: Der Wenzel-Marsch der Kaiserjäger, den Wörgls Alt-Kapellmeister Peter Silberberger neu arrangierte, ein musikalisches Scherzstück mit dem Titel The Syncopated Clock und zum stillen Ausklang "Weascht mei Liacht umme sein".

die Fotos
Text und Bild : von Spielbichler Veronika (http://www.vero-online.info/page.php?id=1799)

Musikausflug nach Meran 2010


Am 2. Oktober fuhr die Stadtmusikkapelle Wörgl zu ihrem alljährlichen Ausflug nach Südtirol. Die lange Fahrt wurde durch unseren lieben Roland, der uns jegliche Geschichten und Ereignisse Südtirols lehrte, ausgeschmückt. So sind wir nun die Südtirol-Experten schlechthin. Dank unseres mutigen Busfahrers, der uns über den Jaufenpass Richtung Meran brachte, konnten wir sogar ein bisschen Schnee spüren. Nach einer kurzen Kaffeepause ging es dann weiter nach Meran. Dort waren dann alle Wolken verschwunden und die Sonne strahlte für uns. Die Stadtbesichtigung dauerte bei vielen nicht lange, denn unsere gute Nase führte uns gleich ins Wirtshaus. Die Brauerei Forst ist die größte Bierbrauerei Südtirols und dieses Bier wurde von uns „Nordtirolern“ gut getestet – mit dem Ergebnis: „Des is gor ned so schlecht des italienische Bier!“.

Nachdem alle gespeist hatten, fuhren wir weiter ins Vinschgau. Mit einem Shuttlebus ging es dann Reinhold Messner’s Schloss Juval. Die Aussicht von dort war wunderschön und das „Südtiroler Apfelparadies“ begeisterte uns sehr, sowie die ehemaligen Kletterschuhe und der selbstgemachte Essensvorrat Messners. Unsere Führung dauerte cirka eine halbe Stunde, danach marschierten wir zur Jausenstation etwas unterhalb des Schlosses. Der Shuttle brachte uns wieder heil zu unserem Bus, von wo es dann auch schon wieder weiter ging. Ein Buschenschank war dann der letzte Stopp unseres Ausfluges. Nach einer zünftigen Südtiroler Jause ging es wieder zurück Richtung Heimat. Es war ein sehr erlebnisreicher, lustiger und schöner Tag in Südtirol. Danke an alle, die es immer wieder ermöglichen, so nette und tolle Ausflüge zu erleben.

die Fotos
Text von Christina Schallhart

Generalversammlung 2009


Heinrich Oberhammer erhielt für seine 25jährige Tätigkeit als Kassier der Stadtmusikkapelle Wörgl das Goldene Verdienstzeichen des Blasmusikverbandes, wozu ihm Bürgermeister Arno Abler, Obmann Klaus Ebner und Kapellmeister Thomas Scheiflinger herzlich gratulierte. Der neu gewählte Vorstand mit Bgm. Arno Abler. Generationswechsel in der Jugendarbeit: Bisher kümmerten sich Rudi Hausberger und Josef Egenbauer um den Aufbau der Jugendmusikkapelle - ihnen folgen nun Peter Schrattenthaler und Manfred Hirzinger nach

Kontinuierliche Qualitätssteigerung bei der Stadtmusikkapelle Wörgl

Als Kapellmeister Thomas Scheiflinger vor fünf Jahren die Stadtmusik Wörgl übernahm, zog ein frischer Wind in die Blasmusikkapelle ein. Das von Anfang an gesteckte Ziel, das musikalische Niveau zu heben und die Gemeinschaft zu verbessern wird vom gesamten Vorstand der Kapelle mitgetragen und man geht dazu auch unkonventionelle Wege, wie sich bei der Generalversammlung am 6. Februar 2009 im Gasthof Neue Post zeigte. "Die musikalischen Fortschritte sind hörbar", lobte Thomas Scheiflinger seine Musikantinnen und Musikanten in seiner Jahresbilanz, bevor er auf ein weniger erfreuliches Thema zu sprechen kam: "Die Teilnahme an Proben und Ausrückungen hingegen war 2009 wie schon 2008 nicht so toll", so Scheiflinger, der eine bessere Probemoral einforderte und zur Sicherung der Zukunft der Stadtmusik eine Vergrößerung der Register ins Auge fasst. Dabei helfen soll die Forcierung der Jugendarbeit, die in neue Hände gelegt wurde: Im Herbst 2009 übenahm Peter Schrattenthaler von Josef Egenbauer die Leitung der Jugendmusikkapelle und hat auch schon einige Ideen zur Intensivierung der Jugendarbeit. Er strebt eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Volksschulen an, will jene JungmusikantInnen, deren Ausbildung von der Kapelle bezahlt wird, zur Mitwirkung im Ensemble verpflichten und bei der Probenarbeit mit der Landesmusikschule zusammenarbeiten. Text und Bild : von Spielbichler Veronika (http://www.vero-online.info/page.php?id=1448)

Cäcilienkonzert 2009


Für das Cäcilienkonzert 2009 wählte die Stadtmusikkapelle Wörgl unter der Leitung von Kapellmeister Thomas Scheiflinger heuer ein vielseitiges Programm aus, das mit Signature von Jan van der Roost, Sepp Tanzers Sagen aus Alt-Innsbruck und einem Solostück für Klarinette von Carl Maria von Weber eröffnet wurde, bei dem der junge Solist Thomas Wibmer eindrucksvoll sein Können zeigte und dafür vom Publikum ebenso wie von den MusikkollegInnen viel Applaus erntete. Mit der Ouverture aus der Oper Martha von Friedrich von Flotow zeigte sich die Kapelle auch in diesem Genre sattelfest und überraschte danach mit dem äußerst dynamischen Vortrag von "Pastime with Good Company", einem Werk von König Heinrich VIII, bei dem Flöten, Klarinetten und Schlagwerk eine besondere Rolle spielten. Ein weiterer bejubelter Solist des Abends war Peter Schrattenthaler mit seiner Interpretation von Phil Collins "Against all Odds". Dabei spielte er sich nicht nur mit seinem Saxophon-Solo in die Herzen des Publikums, sondern punktete auch mit seinem Gesangsvortrag. Zum passenden Sound-Mix trugen bei dieser Nummer Klarinettist Peter Pitterl mit der E-Gitarre und Hannes Chmel am Keyboard bei. Die Komposition "Das Abzeichen" von Stefan Marinoff leitete den zweiten Teil des Konzertabends ein, gefolgt von einem Melodienstrauß aus dem Musical Mozart! von Michael Kunze und Sylvester Levay. Humorvoll endete der offizielle Programmteil mit "A Day at the Circus" von James Curnow. Für den guten Ton zwischen den Musikvorträgen sorgte einmal mehr Moderator Gunther Hölbl, der mit allerlei Wissenswertem zu den Werken aufwartete. Angesichts der vielen Ehrungen gratulierte Blasmusik-Landesverbandsobmann Herbert Ebenbichler der Stadtmusik Wörgl zu ihren vielen langjährigen, treuen Musikanten und betonte, dass ein guter Generationen-Mix das Um und Auf in den Musikkapellen sei. So können heute Musikkapellen von der Kombination bestens ausgebildeter JungmusikantInnen und den Erfahrungen der älteren Mitglieder am besten profitieren. Gedankt wurde im Rahmen der Ehrungsfeier auch den beiden mit Jahresende ausscheidenden Marketenderinnen Andrea Spiegl und Irene Gruber (Bild rechts). Zur Freude der Stadtmusik absolvierten heuer im Frühjahr wieder eine ganze Reihe von JungmusikantInnen das Jungmusiker-Leistungsabzeichen: Dominic Kögl (Trompete, Bronze mit gutem Erfolg), Lisa Fuchs (Saxophon, Bronze mit sehr gutem Erfolg), Anna Hechenberger (Querflöte, Bronze mit s.g.E.), Christina Rathgeber (Querflöte, Bronze mit s.g.E.), Elisabeth Islitzer (Posaune, Bronze mit s.g.E.), Caroline Ebner (Schlagwerk, Bronze mit Auszeichnung), Maximillian Erb (Fagott, Bronze mit Auszeichnung) und Thomas Wibmer (Klarinette, Gold mit Auszeichnung). Vizebürgermeisterin Hedi Wechner und Jugendwart Manfred Hirzinger überreichten den erfolgreichen JungmusikantInnen Abzeichen und Urkunden. Die Ehrungen langjähriger Mitglieder nahmen Landesverbandsobmann Herbert Ebenbichler, Bezirksobmann Sebastian Neureiter und Bürgermeister Arno Abler vor. Thomas Oberhammer wurde für 25jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet, wobei er in dieser Zeit von 1994 bis 1998 als Instrumentenwart und von 1998 bis 2007 als Obmann tätig war. Die Medaille in Gold des Tiroler Blasmusikverbandes für 40jährige Tätigkeit im Dienst der Blasmusik erhielt Bassist Lorenz Moser. Für 50jährige Mitgliedschaft wurde Johann Eberl "vor den Vorhang" gebeten. "Johann ist unser ältester aktiver Musikant", würdigte Obmann Klaus Ebner die Leistung in der Laudatio. Johann Eberl war von 1960 bis 1981 Instrumentenwart und ist seit 2001 Ehrenmitglied der Stadtmusik. In den 80er Jahren spielte er bei den legendären Eisstein Musikanten und spielt noch heute im Quartett bei Beerdigungen, am Adventmarkt oder bei kirchlichen Veranstaltungen. Ebenfalls 50 Jahre dabei ist Peter Eberl - er war von 1970 bis 1972 Kapellmeisterstellvertreter, von 1984 bis 1987 Obmannstellvertreter, von 1987 bis 1989 Obmann und ist ebenfalls seit 2001 Ehrenmitglied. Der Dritte im Bunde der 50-Jahr-Jubilare ist Helmuth Rieder - er war von 1963 bis 1984 Kassier und ist seit 2001 Ehrenmitglied. Die Ehrung für Kassier Heinrich Oberhammer musste krankheitsbedingt aufgeschoben werden. Text und Bild : von Spielbichler Veronika (http://www.vero-online.info/page.php?id=1393)

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